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Freitagskundgebung
der Initiative
"Nordbremer Bürger
gegen den Krieg"
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Sonntag, 25. Januar 2026, 11.00 Uhr
Jacob-Wolff-Platz, Bremen-Vegesack/Alt-Aumund
Gedenkveranstaltung zum
Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Die Kirchengemeinde Aumund-Vegesack, der Ortsbeirat Vegesack und die Internationale Friedensschule Bremen gedenken am Sonntag, dem 25. Januar 2026, der Nordbremer NS-Opfer. Die Veranstaltung findet nach dem Gottesdienst in der Kirche Alt-Aumund auf dem Jacob-Wolff-Platz, dem Ort der 1938 niedergebrannten Synagoge, um 11.00 Uhr statt.
Wiltrud Ahlers wird über die NS-Verfolgung der kommunistischen Widerstandkämpfer Leo Drabent und Hans Neumann berichten.
81. Jahrestag der Befreiung von KZ-Häftlingen
aus den Lagern Auschwitz und Birkenau II durch die Rote Armee
Am 27. Januar 1945 erreichte Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz und befreite rund 7.000 schwer kranke Überlebende. Auschwitz steht symbolisch für den Massenmord an europäischen Juden und für das Leid von Millionen anderen Menschen, die vom Nazi-Regime verfolgt und umgebracht wurden. Insgesamt ermordeten die Nationalsozialisten dort und im angrenzenden Birkenau zwischen 1940 und 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen. Seit 1996 wird in Deutschland der 27. Januar als Tag der Erinnerung an alle Opfer des NS-Regimes begangen. Bundespräsident Roman Herzog hatte in einer Proklamation diesen Erinnerungstag begründet:
"Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden,die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken."
Gedenkstätte für jüdische Opfer am Jacob-Wolff-Platz, Neue Straße
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