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An dieser Stelle möchten wir auf zwei Veranstaltungen hinweisen, die Bezug nehmen auf Aktivitäten der DENKORTE Initiative Neustadt, und zwar auf die Stele für das Lager der sowjetischen Kriegsgefangene an der Duckwitzstraße sowie auf den Friedhof Buntentor.

Donnerstag, d. 15. Juli 2021, 19.00 Uhr
Autorenlesung mit Wolfgang Bittner

Wolfgang Bittner stellt Texte aus seinem neuen Buch: "Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen" ... und die Gegenwart vor.

Gekonnt nimmt der Schriftsteller und Publizist Wolfgang Bittner sein Publikum mit auf eine Zeitreise, die Hintergründe der NS-Zeit thematisiert, die schrecklichen Kriegserfahrungen im Osten ab 1943 erlebbar macht und zeigt, wie nach 1945 die gesellschaftliche Entwicklung mit der "Entnazifizierung" verlief und der "Goldene Westen" geformt wurde.

Und – Wolfgang Bittner bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Als kritischer Beobachter des Zeitgeschehens geht er in seinem Vortrag auch darauf ein, wie aus der großen Friedenschance der 90er Jahre erneut ein West-Ost-Konflikt in der Beziehung zu Russland entstehen konnte. In diesem Zusammenhang geht er auch auf die deutsche Erinnerungskultur mit Blick auf die von Nazideutschland begangenen Verbrechen an den sowjetischen Menschen ein.

Lesung mit anschließender Diskussion
Veranstaltungsort: Aula der Wilhelm-Kaisen-Oberschule, Valckenburghstraße 1–3 in Bremen
Veranstalter: Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e. V in Kooperation mit der DENKORTE-Initiative Neustadt und der Wilhelm-Kaisen-Oberschule
Bitte anmelden: Bei Horst Otto per E-Mail: info@deutsch-russische-friedenstage.de oder Telefon: 0421 5209761

Datum: Samstag, d. 24. Juli 2021, 15.00 Uhr
Rundgang über den Friedhof Buntentor in Erinnerung an die NS-Verfolgung von Sinti und Roma

Der Friedhof am Buntentorsteinweg steht wegen seiner geschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz. Er ist der älteste nicht-kirchliche Friedhof in Bremen.
Wenig bekannt ist, dass sich auf diesem Friedhof seit 1929 das Grab der Familie Dickel befindet. Es ist das älteste bekannte und noch erhaltene Grab einer Sinti-Familie in der Stadt. Allein aus dieser großen Familie starben 16 Angehörige in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Der Name dieser Familie steht aber auch für die Aufarbeitung der NS-Verfolgung in Bremen, da Julius Dickel 1961 den für die NS-Verfolgung zuständigen Kriminalbeamten Wilhelm Mündtrath wegen Beihilfe zum Mord anzeigte.

Des Weiteren gibt es auf dem Friedhof ein größeres Gräberfeld für weitere Sinti und Roma, die allerdings jüngeren Datums sind. 12 der hier beerdigten Menschen wurden in der NS-Zeit verfolgt, darunter eine Familie, die in der NS-Zeit in Bremerhaven lebte. Die Überlebenden der NS-Verfolgung dieser Familien wohnten ab 1945 in Bremen.

Damit spiegelt der Friedhof eine mittlerweile über 100jährige, aber weitgehend unbekannte Geschichte der Sinti und Roma in Bremen wider.

Anhand der genannten Gräber berichten Dr. Hans Hesse und John Gerardu sowohl über die persönlichen Schicksale von Menschen, die von den Nationalsozialisten rassisch verfolgt wurden, als auch über die Täter. Zugleich wird ein Einblick in die Geschichte der Sinti und Roma nach 1945 in Bremen gegeben.
Treffpunkt: Haupteingang des Friedhofs, Buntentorsteinweg 65
Dauer der Führung: ca. 1,5 Stunden
Veranstalter: Arbeitskreis "Erinnern an den März 1943"


Begegnungsseminare mit Bürgern der Vegesacker Partnergemeinde Marzabotto

  • Vorträge und Diskussion mit italienischen Gästen
  • Unterrichtsgespräche
  • Filmdokumentation und Ortsbegehungen
  • Zeitzeugengespräche

Seit 1985 besteht ein intensiver soziokultureller Seminaraustausch zwischen Mitarbeitern des Projektes 'Internationale Friedensschule Bremen' im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Vegesack und der Vegesacker Partnergemeinde Marzabotto bei Bologna in Norditalien.

Marzabotto liegt ca 20 Km s/w von Bologna, der Hauptstadt der Region Emilia Romagna in Norditalien.
Während des Seminars werden die Teilnehmer auch Bologna, die Kulturhauptstadt Europas aus dem Jahre 2000, im Rahmen einer Stadtführung kennenlernen.

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Projekt "Internationale Friedensschule Bremen"
Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
Kirchheide 49, 28757 Bremen

      

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