Der Kranich als Friedenssymbol

Internationale Friedensschule Bremen
– ein Projekt im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus –

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Der Verein Gustav-Heinemann-Bürgerhaus e.V. lädt ein:

          Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
          liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
die Sanierung der Friedenstreppe am Gustav-Heinemann-Bürgerhaus ist abgeschlossen und der Vorstand des Verein Gustav-Heinemann-Bürgerhaus e.V. möchte in einer kleinen, feierlichen Veranstaltung die sanierte Friedenstreppe der Öffentlichkeit wieder übergeben.

Dazu laden wir Sie, Euch, ein,
am Freitag, den 21. August 2026, um 11°°Uhr, an der Friedenstreppe am Gustav-Heinemann-Bürgerhaus.

Sprechen werden Manfred Wemken, 1.Vorsitzender des Vereins Gustav-Heinemann-Bürgerhaus e.V.
Joachim Fischer — er hatte den urspürnglichen ersten Entwurf der Friedenstreppe ausgeführt
Heike Sprehe, Sprecherin des Beirates Vegesack, der die Sanierung mit 900 € aus Globalmitteln unterstützt hat und
Holger Wenke, Geschäftsführer der Kulturbüro Nord gGmbH.

Danach wird das Band durchtrennt von Joachim Fischer unter Assistenz von Heike Sprehe und Manfred Wemken. Umrahmt wird die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen, und danach gibt es Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.
Über Ihre, Eure, Teilnahme würden wir uns freuen.


Mit freundlichen Grüßen
Walter Metag, Schriftführer


DER LUFTSCHUTZSTOLLEN BS 13:
EIN NEUER ERINNERUNGS- UND GEDENKORT IN BREMEN-NORD?





      Ausschnitt aus einem Bauplan für Luftschutzstollen in Bremen-Nord, mutmaßlich früher Entwurf (1943?), nicht realisiert

Das aggressive NS-Deutschland setzte ab 1939 kriegerische Ressourcen an verschiedenen Fronten ein. An den effektiven Schutz der inländischen Bevölkerung wurde erst gedacht, nachdem die Luftüberlegenheit den anglo- amerikanischen Verbänden ab 1940 strategische Bombardierungen von Industriezentren (wie auch Bremen) ermöglichte. Bei Errichtung von Schutzbauten wurde Bremen-Nord dabei mit Hinweis auf die aufgelockerte Bebauung benachteiligt. Der Unmut in der Bevölkerung beschleunigte schließlich ab 1943 die Planung zahlreicher Luftschutzstollen im Geesthang zwischen Lesum und Farge.



Ein solcher Luftschutzstollen war kürzlich zufällig für eine Zeit begehbar: mehrere hundert Meter lang, auf den ersten Blick nicht überformt durch Nachkriegsbauarbeiten, mit einzelnen Restelementen der alten Nutzung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich in Bremen Menschen fänden, die diesen Teil unserer Geschichte für die Öffentlichkeit erfahrbar machen würden. In Delmenhorst kann man sich bereits ansehen, wie das aussehen könnte. Dort ist im Mai 2026 ein 40m langer Deckungsgraben bei einer ehem. Mädchenschule unter Denkmalschutz gestellt und der Öffentlichkeit für Besichtigungen freigegeben worden.


Besonders interessant: Es liegt eine Zeugenaussage zu den Bauarbeiten an Schutzbauten in Bremen-Nord vor. Der italienische Militärinternierte Spartaco Casarotto war lange Wochen am Bau von Schutzstollen eingesetzt, eine gefährliche Arbeit. Was ihn besonders belastete, war der Hass und die Verachtung, die ihm und seinen Landsleuten zuteil wurde. Casarotto hat in seiner Zeit in Bremen-Nord für jeden Tag Aufzeichnungen angefertigt, die inzwischen als Taschenbuch in Italien erschienen sind (Spartaco Casarotto, Ci chiamavano macaroni traditori, Cierre ed. 2021)

Auch das Team von Buten und Binnen zeigt Interesse an dem Thema. Die Fotos entstanden bei Dreharbeiten im Juni 2026.




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